Unser Mondholz

Wir von OPA ERWIN verarbeiten nur nachhaltig gewachsenes Mondholz. Unser Mondholz schlagen wir nach altem Wissen im Winter kurz vor Neumond, wodurch es ganz besondere Eigenschaften aufweist.

Welche Bäume werden zu Mondholz?

Die Eichen, die wir als Mondholz auswählen, stammen oft aus den höheren Regionen der Schwäbischen Alb. Hier ist das Klima rauer und kälter und der Winter dauert länger an. Aus diesem Grund wachsen die Eichen langsamer. Dies kann man gut an den Jahresringen ablesen, sie sind schmaler und liegen dichter beisammen.

Mondholz Eigenschaften

Bei abnehmendem Mond im Winter geschlagenes Holz – auch als Mondphasenholz bekannt – ist ausgesprochen dicht gewachsen, sehr gut zu trocknen und maßhaltig. Damit ist es optimal geeignet für ein anspruchsvolles Möbeldesign, da es sich auch nach langer Nutzung nicht wesentlich verändert.

Dieses Holz verfügt über ganz besondere Eigenschaften. Es ist überaus robust und langlebig, maßhaltig und stabil sowie resistent gegen Schädlinge

Dank dieser Eigenschaften können wir unsere Mondholz Möbel ohne umwelt- und gesundheitsschädliche Chemie verarbeiten. Mit Mondholz können Sie daher nachhaltig und gesund wohnen.

Mondholz Geschichte

Die Anziehungskraft des Mondes auf die Erde ist an Ebbe und Flut gut erkennbar. Dieses Phänomen wirkt sich auf alle Organismen aus, wenn auch kaum wahrnehmbar. Früher richtete die Landbevölkerung ihre Arbeiten nach dem Mondkalender aus. Bäume kurz vor Neumond gefällt galten als sehr hochwertiges, widerstandsfähiges Holz. Damals war also fast jedes aus Holz errichtete Haus aus Mondholz. Ebenso wurden daraus Möbel gemacht, die oft bis heute bestehen.

Hinzu kam, dass die Holzernte im Winter einfacher war, da sich ein liegender Baumstamm auf der gefrorenen Erde besser mit dem Zugpferd abtransportieren ließ. Außerdem hatte man im Winter eher Zeit für die Holzernte, da die Arbeitskraft von Frühjahr bis Herbst auf dem Feld benötigt wurde.

Mondholz Geschichte - Waldarbeiter mit der Zugsäge

Mondholz aktuell

Heute wird Mondholz um Weihnachten kurz vor Neumond gefällt. Im Frühjahr werden die Stämme zu Brettern geschnitten. Diese bleiben gestapelt und von oben gegen Niederschlag geschützt mindesteins einen weiteren Winter im Freien. Über die Zeit reduzieren sich so die inneren Spannungen im Holz, das Mondholz arbeitet sich aus. Früher selbstverständlich, geriet diese Vorgehensweise erst im Laufe des vorigen Jahrhunderts aufgrund von zunehmendem Zeit- und Kostendruck im Zuge der Industrialisierung der Holzindustrie in Vergessenheit.

So erhalten wir von OPA ERWIN ein hervorragendes Ausgangsmaterial, das jedes einzelne daraus gefertigte Mondholz Möbel zu einem hochwertigen, langlebigen und zeitlosen Unikat macht.

Das auch unter dem Namen Mondphasenholz bekannte Material findet aktuell wieder in vielfältiger Weise Anwendung in verschiedensten Bereichen. So beispielsweise als Haus aus Mondholz oder als Mondholzbett für gesunden Schlaf. Auch die Orgel der Hamburger Elbphilharmonie wurde vom berühmten Bonner Orgelbauer Johannes Klais aus Mondholz gefertigt.